Meditation für den Einstieg

© Matthias Zabanski

Grundlagen

Meditation wirkt am besten, wenn man sie – als Ziel – jeden Tag praktiziert. Die Fachleute empfehlen den frühen Vormittag. Sicher ist es anzustreben immer zur gleichen Zeit zu meditieren. Gut ist auch regelmäßig  am gleichen Ort und Raum zu meditieren. Wenn das zunächst nicht geht, sollten dies jedoch keine Hürde sein.

Die Einstimmung

Der Start gelingt leichter, wenn man  eine Umgebung sucht, in der man ungestört ist. Das Telefon und die Klingel sind abgestellt, die Haustiere versorgt und man hat sich auf einem „Kurzzeitwecker“ (Timer) einige Minuten eigestellt. Mit 5 Minuten zu beginnen ist sicher ein recht guter Wert. Mit etwas Übung kann man die Zeit dann natürlich verlängern bis man z.B. bei 20 bis 30 Minute landet.

Die Sitzhaltung

Suche eine bequeme aber aufgerichtete Sitzposition – zum Anfang auf einem Stuhl. Der aufrechte Rücken sollte nicht angelehnt sein, damit die Energie leichter fließen kann und die Gefahr des Einschlafens nicht zu groß wird. Die Sitzhaltung sollte nicht überbetont werden, denn wir „Westler“ lernen nun mal nicht von Kindesbeinen den Lotussitz. Auf dem Boden sitzend kann z.B. auch ein sogenannter  Schneidersitz eine Basis sein.

Energiefluss spüren

Schließe sanft Deine Augen. Beim Sitzen sollte man die Füsse auf den Boden stellen und in die Erde spüren. Eine Reise durch den Körper wird eine sehr gute Grundlage bilden. Fühle in den Unterkiefer die Wangen, die Stirn und die Kopfhaut. Fühle die Hände die auf den Knien ruhen und fühle Deinen geraden Rücken.

In Ruhe kommen

Wenn der Volksmut davon spricht, das man über eine Sache meditiert, so meint man damit nachdenken. Meditation ist jedoch ein „Nichtdenken“ und die Konzentration auf die eine Leere. Das heißt wenn Gedanken kommen, so sollte man sie ganz kurz  anschauen und dann weiterziehen lassen. Die Idee ist ein gewisser Gleichmut, damit man nicht von der inneren Stimme überredet wird, die ganz streng sagt, wie wichtig gerade dieser Gedanke im Augenblick ist. Nicht davon ablenken lassen….!  Wenn trotzdem wieder ein Gedanke aufkommt, kurz ansehen und wieder weiterziehen lassen.

Die Meditation

Die Meditation kann man gut mit einer Konzentration auf den Atem ausüben. Z.B.drei Atemzüge durch das linke Nasenloch einatmen und rechts diese drei Atemzüge wieder ausatmen. Wenn man aus dem Takt kommt einfach weiterüben und wieder erneut starten mit dem dreimal einatmen und dreimal ausatmen. Auf keinen Fall sollte man sich innerlich rügen, wenn wenn es noch nicht klappt sondern einfach neu Starten. Ganz bald wird es funktionieren.

Die Meditation entsteht durch die Konzentration auf etwas monotones und  gleichmäßiges (wie z.B. das Atmen). Meditation heißt nicht in erster Linie Entspannung. Sondern die Entspannung wird dann eintreten können, wenn ein loslassen der Gedanken immer besser gelingt.

Zum Ende der Meditation

Fühle nochmal Deinen Körper, speziell den Bauchraum. Öffne die Augen, Strecke Dich fühle Deinen Körper und komme wieder zurück in den Alltag.

Umfassende weiterführende Hinweise und Hintergründe findet Ihr z.B. hier

Immer daran denken, nicht das Lesen über Meditation bringt Erfahrung sondern nur die Praxis. 😃

Foto: Matthias Zabanski

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